Leinen Los und volle Kraft voraus: Recap von der SEOcruise Kreuzfahrt

Kreuzfahrt. SEO. Kiel. Oslo. – Ein Begriff, passt eigentlich nicht ganz in die Reihe, “SEO” sollte man meinen. Doch mit der SEOcruise Online Marketing Konferenz hat sich das geändert. Es war die erste SEO Konferenz auf hoher See, die durchaus gelungen war und einen einzigartigen Charme hat. Unser Recap.

Die Vorbereitungen zur SEOcruise haben bei uns schon sehr früh begonnen. Als einer der Goldsponsoren, haben wir eine Anzeige im Programmheft der Konferenz gebucht. Das nahmen wir zum Anlass mal unsere Anzeigen zu überarbeiten und entsprechend der SEOcruise anzupassen. Das Ganze sah dann so aus:

Die neue Barketing-Anzeige im SEOcruise Programmheft

Die neue Barketing-Anzeige im SEOcruise Programmheft

An dieser Stelle möchten wir gleich das ganze Orga-Team rund um Maximilian Euler und ayudo loben und ein besonderen Dank an Mahmoud Alsani aussprechen. Wir haben uns im Vorfeld und auf der Konferenz sehr gut umsorgt gefühlt und für jeden unserer Wünsche hat Mahmoud mit viel Geduld immer eine passende Lösung gefunden.

Die Konferenz

Zur Konferenz wurde ja schon einiges geschrieben, wer dachte, dass es sich um eine reine Urlaubsfahrt handelt auf der nebenbei noch etwas über Online Marketing gesprochen wird, der liegt falsch. Die Qualität der Vorträge war mindestens gut. Wir waren jeden falls mit drei Kollegen an Board und habe uns ein umfassendes Bild machen können. Keine von uns hat einen Vortrag gesehen, der deutlich abgefallen ist.

Highlights aus unsere Sicht waren Folgende:

Karl Kratz - Dynamisierung von Online-Verkaufssystemen

Astrid Jacobi – Werbepsychologie im Online Marketing

Björn Tantau - Rock the SERPs: Reputation und Traffic mit Google+ und AuthorRank boosten

Felix Beilharz - Nutzertypen im Social Web – finden, ansprechen, begeistern

Anschließend fand eine weitere Ausgabe von “Wer wird SEOnär?” statt. Gero und Florian haben trotz erschwerter Bedingungen wieder einen tollen Job gemacht – zu gerne würden wir ein Foto des Saals kurz nach der Veranstaltung sehen ;-)

Die Kreuzfahrt Kiel – Oslo

Neben der Konferenz war der komplette Aufenthalt auf der Color Line Magic ein voller Genuss. Wir denken es ist unstrittig, dass es vom Wohlfühl-Faktor keinen besseren Veranstaltungsort geben kann. Auch das Essen war excellent.

Fazit

Die SEOcruise war ein Erlebnis. Ein besonderes Erlebnis, egal ob für die erfahrenen Konferenzgänger unter uns oder für mich als Newcomer – Für mich waren die Inhalte und das Netzwerken sehr wichtig. Für anderen war es vielleicht eher die Erholung. Aber es ist jeder auf seine Kosten gekommen und wir würden sicher auch wieder teilnehmen, wenn auch nicht gleich im nächsten Jahr. Das Max & ayudo durchaus eine Konferenz auf die Beine stellen können, das haben sie bewiesen.

Weitere Recaps:

David Linden im SEOsweet-Blog

Felix Beilharz in seinem Berater-Blog

Markus Klöschen auf seo.bochum

Coskun Tuna im Rankseller-Blog

Michael Fritz auf dem Jung und Weit – Reiseblog

SEOcruise Umfrage auf SEOunited

Hitmeister eCommerce Day 2013 Recap: SEO ist angekommen

Bereits am Samstag, den 20.04.2013 fand der inzwischen vierte Hitmeister eCommerce Day in Köln statt, bei dem wir auch vor Ort waren.

ecommerce-day-koeln

Der eCommerce Day hat sich zu einem der größten Branchentreffs der e-Commerce Szene rund um Handel und Versenden gemausert und er hat mit dem Rhein-Energie Stadion in Köln auch eine schöne Heimat. Rund 900 Teilnehmer haben sich dieses Jahr eingefunden. Die Organisation war exzellent, Catering und Programm ließen wenig Wünsche offen.

Der eCommerce Day aus SEO-Sicht

Gab es in den Vorjahren nur vereinzelt Vorträge zum Thema Suchmaschinenoptimierung, so waren es dieses Jahr gleich sechs an der Zahl. Aber nicht nur das, alle waren bis auf den letzten Platz besetzt. Neben den Kollegen von seo2be, AKM3 und OnPage.org haben wir erneut unsere Qualitätsrichtlinien im Linkbuilding vorgestellt.

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Barketing auf der Startup Lounge und dem Hitmeister eCommerce Day 2013

Wir befinden uns mitten im Konferenz-Frühling und in dieser Woche sind wir von Barketing gleich zwei Mal unterwegs. Ich werde in Berlin und Köln zwei Vorträge zum Thema Suchmaschinenoptimierung halten. Bevor es am Wochenende nach Köln zum Hitmeister eCommerce Day powered by Klarna geht, steht am Mittwoch den 17.04. noch ein Vortrag im Rahmen der Berliner Startup Lounge (ehemals ECB) an.

Startup Lounge (ehem. ECB@) am 17.04. in Berlin

ecb berlin logo

Thema: SEO für junge Unternehmen – Dos und Don’ts für eine nachhaltige SEO Strategie

Termin: 17.04.2013, 20 Uhr

Ort: hausungarn, Karl-Liebknecht-Str. 9, 10178 Berlin
(ehemaliges .HBC, Eingang im EG zwischen Titus und Kartoffelhaus)

Tickets: 10 Euro (via Amiando)

Wie der Veranstaltungsrahmen schon vermuten lässt, geht es vornehmlich um SEO für Startups und junge Unternehmen. Ich werde dabei zeigen, was eigentlich einen Inhouse-SEO von einer SEO Agentur unterscheidet und wie man die richtige SEO Agentur findet.

Weitere Sprecher:

Simon Pokorny, DefShop
Boris Härring, berlin-info.de
Stefan Czysch, Trust Agents GmbH

e-Commerce Day powered by Klarna am 20.4. in Köln

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Thema: Das muss guter Linkaufbau leisten: Die R-Faktoren

Termin: Samstag, 20.04.2013, zwischen 9-18 Uhr

Ort: RheinEnergie Stadion Köln, Lounge-Ebene West (Eingang Westtribüne)

Tickets: 39 Euro (Offizielle Website)

Auf diesem Event stehen Online Shops im Fokus, hier werde ich aus unseren Erfahrungen mit großen Shops berichten und vor allem auf die Qualitätsrichtlinien eingehen, die man gerade im Linkaufbau beachten sollte.

Wir freuen uns auf viele Gäste und Zuhörer.

Viele Grüße,
Michael

Barketing @ SMX München 2013 – Recap

Die SMX München geht in diesen Stunden zu Ende – mit Barketing vor Ort! Die drei Barketeers Darius Erdt, Michael Fritz und Sergio M. Vela nutzten die beiden Messetage im Münchener Hilton Park Hotel zum Netzwerken und um den Namen Barketing im SEO-Volk bekannt zu halten – und auch um unsere SEO-Glückskekse unter die Community zu bringen.

Noch bis heute Abend läuft die SMX, inklusive erstklassiger Keynotes von Danny Sullivan, Julius van de Laar, Wil Reynolds sowie Googles Jake Hubert. Daneben decken über 50 Sessions die ganze Bandbreite suchmaschinenrelevanter Topics ab: Neben den auf dieser SMX viel diskutierten Themen Mobile SEO, Local SEO und Content Marketing bringen daneben Vorträge u. a. über aktuelle Trends im Bereich SEA, Adwords und Linkbuilding mit der Wikipedia Mehrwert für die nach München gereisten SEOs – ganz gemäß Will Reynolds‘ Aufruf „Add Value!“ Der Austausch mit vielen bekannten Gesichtern überdeckt dann auch sanft die Netz-technischen Probleme am ersten Tag (die allerdings schon gegen Mittag in den Griff bekommen waren).

Oh, und das bayrische Essen und Sonnenschein (endlich!) ergänzen perfekt eine klasse Messe.

Barketing SMX München 2013

Weitere Recaps:

Recap SMX 2013 von Johanna Langer

Barketing auf der SMX München 2013 – Vorschau

Die SMX München steht in den Startlöchern. Die größte SEO Konferenz und Ausstellung auf deutschen Boden beginnt am morgigen Dienstag, den 09.04.2013 und läuft über zwei Tage bis zum 10.04.2013. Neben internationalen Top-Speakern ist auch Barketing mit einem eigenen Stand auf dem Ausstellungsbereich anzufinden.

Unsere Kollegen Darius Erdt, Sergio M. Vela und meine Person begrüßen gerne Kunden, Freunde und Interessierte an unserem Stand auf einen Kaffee. Ihr findet uns an der Standnummer 6. Es warten auch einige Überraschungen auf euch.

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Gerne sei an der Stelle auch an den SEO Stammtisch München im Vorfeld der SMX im Catwalk erinnert. Der findet am heutigen Montagabend statt und auch dort werden wir vor Ort sein.

Wir freuen uns auf Euch!

Update: Eine erfolgreiche SMX ist nun vorüber und ihr findet unseren Recap hier.

10 Fragen an: Sebastian Socha, KennstDuEinen.de

Interview von: Sergio M. Vela

 

Eine weitere, spannende Session in der Barketing Academy, dieses Mal mit Guestspeaker Sebastian Socha von KennstDuEinen.de.Anschließend stand uns Sebastian noch einmal Rede und Antwort für unsere „10 Fragen an“. Das Ergebnis lest ihr hier:

1. Sebastian, es gibt da draußen vielleicht noch den ein oder anderen, der dich noch nicht kennt. Könntest du bitte, um diesen Umstand zu ändern, kurz sagen, wer du bist und was du machst.

Ich bin bei der WinLocal GmbH als Leiter Produktentwicklung und als Inhouse SEO für unser Bewertungsportal www.KennstDuEinen.de angestellt. Meine Aufgabe umfasst das Ausloten und testen neuer Dienstleistungen für unsere Kunden, die kontinuierliche Optimierung der Bewertungsplattform, die Veröffentlichung von SEO-Fachartikeln auf blog.kennstdueinen.de sowie die Betreuung der Social Media Aktivitäten rund um unseren WinLocal Blog.

2. Deine Session hier in der Barketing Academy ging über die lokale Google Suche und um Google+ Local. Grundsatzfrage: Welche Möglichkeiten habe ich generell, mein Unternehmen lokal bei Google zu integrieren?

Am Anfang steht immer die klassische Firmenwebsite. Diese sollte auf die wichtigsten Kerninformationen bei der Lokalen Suche optimiert sein (Adresse, Rufnummer, Anschrift) sowie die wichtigsten Services oder Produkte auf individuellen Unterseiten präsentieren. Eine solide Keyword-Recherche ist hier mehr als die halbe Miete!

Anschließend geht es darum sich einen Google+ Local Eintrag anzulegen, diesen zu optimieren und im weiteren Verlauf sowohl „LocalCitations“ (= Firmeneinträge auf Branchenportalen und Bewertungsverzeichnissen) zu erstellen, als auch klassisch Links für die Firmenseite zu organisieren.

Auch Firmeneinträge können Kontaktpunkte sein, über die Nutzer die relevanten Firmeninformationen erfahren können. Es ist daher wichtig sowohl auf Bewertungsportalen als auch in Branchenverzeichnissen ein konsistentes Erscheinungsbild und eine einheitlichen Informationsstand zu gewährleisten.

Damit existieren drei Kanäle, über die ein Unternehmen in der Google-Suche gefunden werden kann: 1 x im organischen Bereich mit der Firmen-Website, falls keine lokale Universal-Search Suchergebnisse angezeigt werden, 1 x in den lokalen Universal Search Ergebnissen von Platz A-G und mehrere Male auf den unterschiedlichsten Branchen- und Bewertungsportalen in den organischen Google Ergebnissen.

3. Wie sieht es aus, wenn ich als großes Unternehmen mit vielen Einzelfilialen oder  Franchiseunternehmern diese integrieren möchte: Muss ich jede einzelne Filiale eintragen?

Für Filialunternehmen und Franchise-Angebot besteht die Möglichkeit auf Google+ Local den sog. „Bulk-Upload“ zu nutzen. Dabei hat man die Option sämtliche Standorte über eine zentrale Tabelle bei Google+ Local hochzuladen. Bei Unternehmen mit zahlreichen Standorten funktioniert das mittlerweile richtig gut.

Bei Franchise-Unternehmen müssen die einzelnen Standort-Inhaber jedoch eine formlose Bestätigung an die Franchise-Zentrale schicken, die wiederum 5-10 derartiger Bestätigungen an Google weiterleitet. Damit dürfte das Problem in den meisten Fällen rasch gelöst sein.

4. G+ Local schränkt SEOs in ihrem Optimierungsspielraum gewaltig ein: Was sind deshalb die wichtigsten Onpage-Hebel, an denen ich trotzdem etwas stellen kann?

Die wichtigsten Aspekte, die man als Unternehmen im OnPage-Bereich auf der Firmenwebsite verbessern kann sind folgende:

•    Produkt/ Dienstleistung + STADT im Seiten-Titel
•    Konsistenz aller Firmeneinträge zu den Daten auf der Firmenwebsite
•    Produkt/ Dienstleistung in der Domain/ URL
•    STADT/Region in der Domain/URL
•    Auszeichnung von Firmenbezeichnung, Adresse, Rufnummer mit Mikrodaten (Schema.org)
•    Produkt/ Dienstleistung + STADT/ Region in H1, H2, Alt- und Title-Tags sowie in internen Linktexten verwenden
•    GEO-Sitemap in der XML-Sitemap angeben
•    Bewertungen auf der Website, ausgezeichnet mit Mikrodaten (hReview)
•    Hochwertige, nützliche Inhalte inkl. attraktiver Abbildungen
•    Solide Keyword-Recherche priorisiert nach Conversion-Relevanz (Tipp: Google AdWords Kampagne als Testlauf für bestimmte Suchbegriffe)

5. Da wir gerade Onpage besprochen haben, was kann ich Offpage tun, um relevanter zu werden?

Die wichtigsten Aspekte, die man als Unternehmen im OffPage-Bereich rund um die Firmenwebsite verbessern kann sind folgende:

•    Anzahl der strukturierten „LocalCitations“ = Firmeneinträge auf Bewertungsportalen und Branchenplattformen
•    Qualität & Konsistenz der strukturierten „LocalCitations“ = Firmeneinträge auf Bewertungsportalen und Branchenplattformen sowie unstrukturierten Firmenerwähnungen (Blogs, Magazine, etc.)
•    Qualität der eingehenden Links zur Firmen-Website/ lokalen Landingpage
•    Quantität der eingehenden Links zur Firmen-Website / lokalen Landingpage
•    Quantität eingehender Links aus dem lokalen Umfeld
•    Diversität eingehender Links (unterschiedliche Quellen, Seiten-Typen)
•    Fotos & Videos auf Plattformen wie Youtube, Flickr, Panoramio mit Geo-Tags
•    Produkt/ Service + STADT als Link-Text bei eingehende Links
•    „Brand“-Links (Firmenbezeichnung/ Domain) als eingehende Links

6. Lass uns einen generellen Blick auf die Local-Rankingmechanik werfen: Wie ranken die Ergebnisse in im Local-Pack?

Das lässt sich in Worten schwer ausdrücken. Kurz angedeutet: Dasjenige lokale Unternehmen, das in der rein organischen Suche (Testen kann man das bspw. auf www.aol.de) zuoberst ranked und dazu noch mit einem Google+ Local Eintrag verknüpft ist, löst als Position A die Anzeige der lokalen Universal Search Suchergebnisse aus.

Hier ein Bild, das erläutert, wie die Ranking-Mechanik in diesem Kontext funktioniert:

Platzierung im Pack
7. Da wir gerade bei den Local-Packs sind: Kannst du kurz etwas zu der Entwicklung der Packs in den SERPs sagen?

Hinsichtlich der Local-Packs lässt sich folgende Beobachtung machen: Der klassische 7-Pack ist nach wie vor das dominierende Anzeige-Format der lokalen Universal Search Suchergebnisse. In Städten, in denen das Angebot relevanter Unternehmen nicht ausreicht, kann dieser jedoch zum 3-Pack werden – in Einzelfällen kann man jedoch auch 4-6 Packs beobachten, diese sind jedoch die Ausnahme.

Die Anzeige des 7-Pack erfolgt immer auf den Positionen 1, 2, 3, oder 4, weshalb es sehr attraktiv sein kann, soweit oben in den Google Suchergebnissen zu ranken. Da Google außerdem auch öfter mal kurze Suchergebnisseiten anzeigt, kann es dazu kommen, dass nur der 7-Pack angezeigt wird, darunter noch drei organische Suchergebnisse und das war’s… da bleibt nicht mehr viel Platz für das Ranking organischer Websites.

Voraussetzung zur Anzeige dieser„Packs“ ist jedoch, dass Google überhaupt ein lokales Universal Search Suchergebnis ausliefert. Wenn das nicht der Fall ist, bleibt nur noch das klassische, organische Ranking mit der Firmen-Website.

Der 1-Pack – auch Google Maps „OneBox“ genannt – taucht bei sog. „Brand-Searches“ auf, also bei Suchen nach der Firmenbezeichnung. Dabei werden in der rechten Sidebar im Rahmen des Google Knowledge Graph detaillierte Informationen von dem Google+ Local Eintrag eingeblendet. Verfügt ein Unternehmen jedoch über mehrere Standorte in einer Stadt, dann werden bei „Brand-Searches“ zumeist sog. 3-Packs angezeigt, die nur Standorte eines bestimmten Unternehmens beinhalten.

8. Wenn jetzt allerdings für meine Keywords kein Pack ausgespielt wird – kann ich dafür sorgen, dass der Local-Pack getriggert wird? Und mit welchen Tools arbeitest du, um das getriggert werden zu testen?

Zunächst muss man testen, ob das jeweilige Keyword außerhalb meiner Stadt/ Region überhaupt einen Local-Pack anzeigt. Ist dies nirgends der Fall, dann ist es mit „normalen Mitteln“ unmöglich hier etwas zu bewegen. Ansonsten gilt: Außer mit massiver Manipulation der Datenbasis kann man das nicht beeinflussen, dass ein Local-Pack „getriggert“ wird.

Diese Manipulation läuft darauf hinaus, dass man im Google davon überzeugen muss, dass es Sinn macht für ein bestimmtes „Keyword + Stadt“ einen 3- bis 7-Pack anzuzeigen. Es ist also notwendig, mehrere Firmen in derselben Branche in der jeweiligen Stadt in Google+ Local einzutragen und dabei entsprechend passende Branchen-Kategorien zu verwenden.
Dies können ohne Probleme auch „Fake-Unternehmen“ sein (Stichwort: Fake-Adresse mit Nachsende-Antrag hinterlegen) und unter den lokalen Rankings befindet sich am Ende bei erfolgreicher Manipulation eben das eigene, echte Unternehmen.

Wichtige Anmerkung: Diese Herangehensweise ist weder exakt planbar, noch realitätsnah. Ich würde keinem lokalen Unternehmen empfehlen, sich mithilfe derart negativ ausgerichteter Maßnahmen in den lokalen Suchergebnissen zu platzieren. Wenn kein Local-Pack „getriggert“ wird, dann ist das vielmehr eine Chance organisch mit der Website zu ranken, wofür ausreichend erprobte Taktiken im OnSite-Bereich zur Verfügung stehen.

9. Kannst du sagen, wie die CTR im Vergleich zwischen G+ Local und organischem Ergebnis ist?

Die Click-Trough-Rate zum Google+ Local Eintrag ist extrem niedrig. Ich habe des öfteren Werte von ca. 2-4% im Google Places Dashboard beobachtet, der Großteil des Traffic klickt sich hingegen direkt zur Firmen-Website durch. Kein Wunder, der Link ist ja auch viel größer und auffälliger. Nicht selten geschieht jedoch überhaupt nichts. Der Grund: Der Nutzer hat die Telefonnummer gleich direkt auf den SERPs gefunden und ruft einfach an. Derartige Conversions lassen sich selbstverständlich nur schwer messen.

10. Lass uns zum Abschluss noch einen kleinen Ausblick wagen: Wo geht Google mit Local hin? Können wir uns demnächst dank Google Glass darauf freuen, dass wir den Local-Eintrag beim Betrachten eines Ladens von außen gleichzeitig mitlesen können?

Das ist eine spannende Frage! Derzeit sieht es ja so aus, als ob Google mit der visuellen „Benachteiligung“ der reinen Google+ Local Einträge die Unternehmen „bestraft“ die ihren Eintrag nicht mit einer dazu passenden, lokalen Google+ Seite verknüpfen.  Nur verschmolzene Seiten erhalten die Option ein attraktives Banner zu verwenden und auch nur diese können ihre Einträge über das besser funktionierende Google+ Backend verwalten.

Am 2. April wurde übrigens – wie von mir in den vergangen Wochen des Öfteren sehnlich herbeigewünscht – das neue Google+ Local Dashboard in den US gelaunched. Dieses sieht sehr übersichtlich aus und wird hoffentlich viel besser funktionieren als das Bisherige. Nur Unternehmen, die ihre beiden Seiten miteinander verschmolzen haben, werden in den Genuss kommen, dieses neue Dashboard zu verwenden.

Es zeichnet sich also eine Verbesserung des Google+ Local Tools ab, die aktuell aber vor allem darauf hinausläuft, das soziale Netzwerk Google+ zu pushen.

Es ist daher gut möglich, dass nur wenige interessante Features und Funktionen in der kommenden Zeit bei Google+ Local hinzukommen, sondern dass Google womöglich wirklich noch abwartet und mittelfristig viel stärker auf die mobile Google Maps App sowie langfristig auf Google Glass setzt. Beide Tools eigenen sich perfekt für die lokale Suche und lokale Informationen in diesem Umfeld weisen maximale Relevanz auf. Es ist daher gut denkbar, dass man bei Bedarf beim Sightseeing seine Informationen per „Push“ zur Google Maps-App bzw. zu Google Now geschickt bekommt, oder aber man schaut sich tatsächlich noch vor dem Betreten des Ladens dessen Bewertungen im Google+ Local Eintrag an.

Die Zukunft hält für lokale Unternehmen in jedem Fall spannende Marketing-Potenziale bereit – die Kunst ist vor allem, den Durchblick zu behalten und das Unwichtige vom Wichtigen zu trennen. Ich hoffe, dass ich mit meinen Artikeln und Vorträgen einen kleinen Teil dazu beitragen kann etwas Licht ins „Dunkel“ zu bringen …

Danke Sebastian für das ausführliche Interview!

Zu finden ist Sebastian übrigens auch auf seinem Google+-Profil:

Barketing als eine der besten SEO Agenturen Deutschlands ausgezeichnet

In der vergangenen Woche erhielten wir eine erfreuliche E-Mail von seo-united.de, der größten, deutschsprachigen Website zum Thema Suchmaschinenoptimierung.

Zum Start diesen Jahres wurden namhafte Experten der SEO-Branche darum gebeten, ihrer Meinung nach empfehlenswerte Agenturen aus dem Verzeichnis von über 500 SEO-Dienstleistern in Deutschland auf SEO-United zu nennen. Nun steht das Ergebniss fest und u.a. ist Barketing mit der höchsten Wertung, dem Tipp! ausgezeichnet worden und erhalten so auch das SEO-United Agentur-Siegel.

Agentur-Siegel von seo-united.de

Wir möchten uns hiermit bei allen bedanken, die uns ihre Stimme gegeben haben. Vielen Dank auch an SEO-United für diese Auszeichnung.
Wir werden uns nun ein schönes Plätzchen auf unsere Website suchen, wo wir das Siegel einbinden können.

Linkbuilding Workshop auf der SEO Campixx: Wie ermittelt man die Qualität eines Links?

Die SEO Campixx 2013 ist passé und wir haben unsere Eindrückebereits geschildert. Nun wollen wir auch die Folien unserer Workshops und Präsentationen veröffentlichen. Aus Gründen der Fairness gegenüber den Campixx-Teilnehmern und dem speziellen Spirit der Veranstaltung haben wir einige Folien entfernt und werden auch in den Blogposts nicht detailliert darauf eingehen.

Den Anfang von insgesamt drei Vorträgen, die wir veröffentlichen werden macht der Workshop von Darius Erdt (SEO Consultant) und Sergio M. Vela (Trainee Linkaufbau) mit dem Thema “Linkbuilding – Wie misst man eigentlich Qualität?“. Die beiden sind dabei auf die Qualitätsrichtlininen im Linkaufbau von Barketing näher eingegangen und haben Hinweise gegeben, auf welche Kriterien man bei der Bewertung einer Linkquelle und dem Setzen eines Links achten sollte.

 

Linkbuilding: Wie misst man eigentlich Qualität?

Linkbuilding: Wie misst man eigentlich Qualität?

Zusammengefasst basieren die besagten Qualitätsrichtlinien sowie die eigentliche Zielsetzung des Linkaufbaus auf den beiden Grundsatzfragen: “Habe ich durch den Link eine potentielle Chance auf direkten Traffic?” oder “Hilft mir die Erwähnung, die Bekanntheit meiner Marke zu steigern?“.

Um abschätzen zu können, inwiefern eine Verlinkung eine positive Antwort auf diese Frage mit sich bringt, bewerten wir Linkquellen immer anhand der so genannten drei R’s der Seitenbewertung. Auf Basis dessen ergeben sich auf die entsprechenden Folgefragen, die sich durch die drei R’s der Linksetzung zusammenfassen.

Die drei R’s der Seitenbewertung

  1. Relevanz
  2. Reichweite
  3. Risiko

Die drei R’s der Linksetzung

  1. Rechtmäßigkeit
  2. Richtung
  3. Renumeration

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern an unseren Workshop: Danke, dass ihr gekommen seid und uns positives Feedback gegeben habt!

Gerne beantworten wir auch weitere Fragen in den Kommentaren.

Recap: Die SEO Campixx 2013 als Neuling und als Erfahrener Spiritr

seo campixx recap 2013

Der Montag nach der SEO Campixx ist der Tag zum Durchatmen, um Notizen auszuwerten, neue Bekanntschaften auf Xing hinzuzufügen und na klar, der Tag der Recaps. Die fünfte SEO Campixx am Berliner Müggelsee bot auch dieses Jahr eine Menge Gesprächsstoff und viele Möglichkeiten der Berichterstattung.

So viele Sessions …

Als Berliner SEO Agentur von jeglichen Anreiseproblemen wegen Wind und Wetter veschont, sind wir von Barketing in diesem Jahr zu siebt angereist. Nun waren wir nicht nur als Zuhörer vor Ort, sondern auch selbst – außer mir – als Workshop-Leiter im Einsatz und teilten unser Wissen zu den folgenden Themen:

Neben unseren eigenen Vorträgen hatten wir mit unseren sieben Schneehunden aber auch genug Frau & Mann vor Ort um viele Sessions zu besuchen, auch wenn es mal wieder sehr viele waren. Hier sind unsere Highlights:

(weiterlesen …)

10 Fragen an: Tobias Schwarz, strucr.com

Interview von: Sergio M. Vela

Die Barketing Academy geht weiter: Diesmal mit SEO-Expert Tobias Schwarz von strucr.com! Im Anschluss hat sich Tobias unseren „10 Fragen an“ gestellt – das Interview könnt ihr jetzt hier lesen:

1. Tobias, wir freuen uns, dass du hier bist und dir die Zeit nimmst, uns unsere 10 Fragen zu beantworten. Bitte sag kurz was zu dir selbst und was du machst.

Ich bin seit mehr als 10 Jahren im Bereich SEO aktiv und betreibe mit meiner Firma, der AmbiWeb GmbH, einige größere Webseiten. Darüber hinaus betreibe ich zusammen mit Gerd Riesselmann den Strukturanalysedienst strucr.com.

2. Erzähl uns bitte etwas zu dem Ansatz, der hinter strucr.com steckt.

Der Ansatz hinter strucr.com ist es die technischen Details von Webseiten zu erfassen und die erfassten Daten nutzbar zu machen. Der Fokus liegt auf dem Thema Struktur. Unser Anspruch ist es, auch große Webseiten möglichst vollständig zu erfassen. Nach einem vollständigen Crawl kann man verlässliche Aussagen zur Seitenstruktur machen und Probleme werden sichtbar oder können ausgeschlossen werden. Aktuell können wir Angebote bis 10 Millionen Unterseiten ohne Probleme crawlen.

3. Du hast in deinem sehr praxisnahen Vortrag zu der Struktur einer Website gesprochen. Warum ist die interne Struktur einer Website so wichtig für mich und meine User?

Die Struktur einer Webseite legt fest wie gut die einzelnen Dokumente für Benutzer und Suchmaschinen erreichbar sind. Eine gute Struktur ermöglicht es, schnell durch die Seite zu navigieren und alle Dokumente mit wenigen Klicks aufzurufen. Bei Webseiten mit einer schlechten internen Struktur kann es vorkommen, dass Seiten von den Benutzern und Suchmaschinen nicht gefunden werden.

4. Kannst du uns kurz die wichtigsten Probleme erläutern, die große Websites hier haben?

Große Webseiten haben meist mit zwei Problemen zu kämpfen: Das erste Problem sind zu tief liegende Seiten wegen einer schlecht gemachten Pagination, also der Funktion zum Blättern durch Seiten. Das zweite Problem sind schlecht gemachte Filterfunktionen, die zu eine extrem hohen Zahl an Seiten führen können.

5. Wie schaffe ich es, meine Pagination sinnvoll zu limitieren?

Nimmt man z.B. ein WordPress-Blog und schaut sich dort die Standard-Pagination an, so wird erstmal das Kernproblem deutlich. Die Pagination ist so gestaltet, dass man lediglich eine Seite vor und eine Seite zurück gehen kann. Hat man nur eine Pagination mit 100 Seiten, so liegt eine Vielzahl von Dokumenten so tief, dass diese für Benutzer nicht mehr erreichbar ist. Gleiches gilt meist auch für Suchmaschinen. Die Kernfrage ist also: Wie kann man die Pagination so gestalten, dass alle Unterseiten mit wenigen Klicks erreichbar sind? Die Lösung dafür haben wir als kleinen Pagination-Guide auf strucr.com bereits zusammengeschrieben. Im Wesentlichen ist der Ansatz, Sprünge innerhalb der Pagination zu erlauben. Darüber hinaus ist es oft sinnvoll die Seitenzahlen einer Pagination zu beschränken und die Inhalte lieber über andere Strukturelemente erreichbar zu machen.

6. Du hast auch Filter angesprochen: Was kann passieren, wenn ich meine Filter nicht im Griff habe?

Bei Shops gibt es z.B. oft die Möglichkeit die Produkte nach einer Vielzahl von Kriterien zu filtern und diese beliebig miteinander zu kombinieren. Wird bei dieser Funktion jedes Mal eine neue URL generiert und ist diese zugleich auch für Suchmaschinen abrufbar, so ergeben sich schnell Seitenzahlen in astronomischen Höhen. Ab einem gewissen Punkt wird dann die Seite von Suchmaschinen nicht mehr vollständig gecrawlt. Oft schaffen es dadurch wichtige Dokumente nicht mehr in den Suchindex und viele Dokumente werden durch die hohe Zahl an Seiten schlechter im Suchindex gelistet als dies im Falle von weniger Seiten möglich wäre. Abhilfe kann man schaffen, indem man Filterfunktionen anders umsetzt und dadurch keine neuen Seiten generiert. Durch den Einsatz von POST-Formularen in Kombination mit sogenannten PRG-Pattern, welche zurück zur Ursprungsseite leiten, kann dies erreicht werden. Eine weitere Möglichkeit ist der Einsatz von AJAX.

7. Kann ich die Pages nicht einfach auf noindex setzen?

Noindex ist für das Filterproblem leider genau wie der Einsatz des Canonical-Elements keine Lösung. Beide sorgen zuverlässig dafür, dass alle/viele entsprechend markierte Seiten nicht mehr im Index auftauchen. Die Seiten sind jedoch weiterhin existent und die Seiten werden auch weiterhin gecrawlt. Das Crawling der Seite lässt sich damit also nicht verbessern. Die einzige Lösung für das Filterproblem ist der Umbau der Filterfunktion und die Reduktion der Seiten bzw. anwendbaren Filter.

8. Geht mir durch die Begrenzung der Filter in der URL nicht mein Longtail-Traffic verloren?

Ziel eines Filter-Umbaus sollte es sein, einige Filterkombinationen nach wie vor als eigenständige Seiten zu haben. Die Kunst ist es, maximal so viele Seiten zu haben, wie Suchmaschinen auch bereit sind zu crawlen und zu indexieren. Idealerweise sollte man den Traffic der einzelnen Filterkombinationen abschätzen und sich für Kombinationen entscheiden, die viel Traffic auf die Webseite bringen können. Unsere Erfahrung ist, dass Webseiten, denen wir zur Reduktion von sinnlosen Filterseiten geraten haben, immer einen starken Trafficsprung machen konnten.

9. Spannendes Thema sind Breadcrumbs: Warum sollte ich als Webmaster unbedingt Breadcrumbs nutzen?

Breadcrumbs sind ein sehr wirkungsvolles Strukturelement. Hat man eine ausführliche Breadcrumb so lassen sich im Zusammenspiel mit Deeplinks starke Strukturverbesserungen erreichen. Wichtig dabei ist, dass die Breadcrumb möglichst alle Hierarchieebenen abbildet. Von einer tiefliegenden Seite lassen sich dann alle übergeordneten Ebenen mit einem Klick erreichen. Bei einem gut gefüllten Breadcrumb-Pfad kann man mit gezielten Deeplinks für viele Seiten die Klickpfade reduzieren. Die wichtigen Navigationsseiten profitieren darüber hinaus von der Vielzahl von internen Links. Weitere Informationen zu Breadcrumbs haben wir bei strucr.com ebenfalls als Breadcrumb-Guide veröffentlicht.

10. Uns interessiert natürlich auch: Wie geht es mit strucr weiter und welche Features können wir in der nächsten Zeit erwarten?

Unsere weitere Entwicklung wird darauf abzielen, unsere Stärken weiter auszubauen. Wir sind in der Lage auch große Webseiten vollständig zu analysieren. Für die Betreiber genau dieser großen Webseiten wollen wir weitere Funktionen schaffen und alle erhobenen Daten auch über Schnittstellen zur Verfügung stellen. Mit vielen Kunden arbeiten wir eng zusammen und die Prioritäten der Entwicklung richten sich hier sehr oft nach unseren Kunden. Aktuell arbeiten wir an Konzepten wie der Erkennung von doppelten Inhalten, der Gruppierung von URLs, dem Thema Monitoring sowie weiteren Hinweisen.

Für das Jahr 2013 haben wir uns aber auch vorgenommen die Nutzerinteraktion mit dem Dienst zu steigern und zu verbessern. Wir werden dazu mehr Benachrichtigungen versenden. Wenn z.B. ein Crawl fertig gestellt wurde, so werden wir den Nutzer darüber per Mail informieren, um ihm lästige Checks zu ersparen. Auch werden wir einige Dialoge bzgl. ihrer Usability optimieren.

Insgesamt haben wir mehrere hundert Tickets auf unserer Ideenliste stehen. So schnell wird uns die Arbeit also erstmal nicht ausgehen.

Danke Tobias, dass du dir die Zeit genommen hast!

 

***Update: Tobias war so nett, noch darauf hinzuweisen, dass es weitere Informationen zum Thema Breadcrumbs bei strucr in einem Breadcrumb-Guide zusammengefasst zu finden sind. Wenn ihr dem Link im Text folgt, kommt ihr direkt dahin.

Danke, Tobias!

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